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Wer einen Schallplattenspieler kaufen möchte, muss man wissen, welcher der Richtige ist. Dabei gibt es zwei wesentliche Kaufmerkmale: Den Preis und die Funktion. Wer schon weiß, wie viel er für den Plattenspieler ausgeben möchte, ist hier richtig:


Plattenspieler bis 200€Plattenspieler ab 200€

Weitere Informationen

Wer auf der Suche nach einem Einsteigergerät ist, findet eine wirklich gute große Auswahl bis 200€. Wer höhere Ansprüche hat und wirklich feinsten Sound und beste Qualität sucht, sollte mehr als 200€ einrechnen. Hat man sich für eine ungefähre Preisspanne entschieden, muss man sich die verschiedenen Typen ansehen:

USB Plattenspieler
Wenn du deine Musik platzsparend, sicher und mobil aufbewahren möchtest, bist du mit einem Gerät mit USB-Anschluss gut beraten.
DJ Plattenspieler
Je nach Equipment unterscheiden sich die Plattenspieler in Sound und Handhabung. Welche Unterschiede es genau gibt, erfahrt ihr gleich hier.
Riemenantrieb
Das ist nicht nur eine simple Form des Antriebs, sondern auch eine der preisgünstigsten am Markt und wird daher von vielen Vinylfans bevorzugt.
Direktantrieb
Diese Antriebsart ist fürs professionelle DJing gemacht. Einer der größten Vorteile ist das hohe Drehmoment bei kleiner Drehzahl.
Folgend findest du einige der Top Geräte in den jeweiligen Kategorien:

USB Plattenspieler

USB PlattenspielerSo nostalgisch man beim Anblick eines Plattenspielers wird: Wenn du deine Musik platzsparend, sicher und mobil aufbewahren möchtest, bist du mit einem Gerät mit USB-Anschluss gut beraten. Wer möchte nicht seine gute alte Schallplattensammlung auch mal auf CD oder als mp3 hören?

Manche Scheiben sind auf dem Markt seit Jahren nicht mehr erhältlich – weder als CD noch als Kassette. Das einzige Überbleibsel, das ein Stück Musikgeschichte geschrieben hat, befindet sich also in der Garage, auf eine Vinylplatte gepresst. Was also tun, wenn man seine alten Platten auch mal unterwegs hören möchte? Ganz einfach. Man legt sich einen Plattenspieler mit USB-Anschluss zu. So können deine wertvollen Schallplatten nach der Digitalisierung wieder sicher verstaut werden, ohne durch Abnutzung an Wert zu verlieren.

Zweckmäßige USB Plattenspieler gibt es bereits fürs kleine Geld. Wer allerdings Qualität kaufen möchte, muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Ab 150 Euro erhält man meist ein hochwertiges Gerät, das zu mehr taugt als nur zur Übertragung von analog auf digital. Doch der Plattenspieler alleine reicht dazu nicht aus. Beim Kauf sollte auch eine passende Software mitgeliefert werden. Mit manchen Softwares lässt sich zusätzlich die Soundqualität verbessern. So kann zum Beispiel Rauschen oder Knarren heraus gefiltert oder an bestimmten Stellen Pausen eingefügt werden.

Bevor du mit dem Digitalisieren beginnst, empfiehlt es sich, deine Vinylplatten ausgiebig zu reinigen und von Staub zu befreien. So kannst du das bestmögliche Ergebnis erwarten. Und noch ein Tipp an dieser Stelle: Plane am besten viel Zeit ein, denn das Digitalisieren deiner Schallplatten funktioniert nur in Originalgeschwindigkeit!

Fazit: Für Sparfüchse und mäßige Nutzer ein preiswertes Gerät in solider Qualität!

*Preise können je nach Anbieter und Aktionszeitraum variieren

DJ Plattenspieler – The tables have turned


DJ PlattenspielerAuch im 21.Jahrhundert finden sich Plattenspieler an jeder Ecke der Welt, ganz besonders in Clubs und In-Diskotheken. Kein Wunder, denn Turntables ermöglichen jedem DJ ein breites Spektrum an Abspielmöglichkeiten. Je nach Equipment unterscheiden sich die Plattenspieler in Sound und Handhabung. Welche Unterschiede es genau gibt, erfahrt ihr gleich hier.

Warum der Tonabnehmer so wichtig ist

Der Tonabnehmer wird auch DJ Nadel genannt und sorgt dafür, dass die Nadel in die Rille der Platte findet. Diese Nadel kann entweder sphärisch oder elliptisch geschliffen sein. Du bist Hip-Hop DJ? Dann ist für dich der sphärische Schliff ideal fürs Scratching, Spinning und Back Cueing, weil die Platte dadurch mehr aushält. Ein Nachteil ist allerdings eine geringere Abtastung, was sich im Sound bemerkbar macht. Der elliptische Schliff kommt vorwiegend in Radiostudios zum Einsatz. Eine Auswahl an Tonabnehmern findest du hier.

Welcher Tonarm gut in der Hand liegt

Auf dem Tonarm ist die DJ Nadel bzw. der Tonabnehmer befestigt. Wie gut dieser ist, hängt u.a. von seiner Masse, seiner Form und Festigkeit ab. Am häufigsten in Verwendung sind Radialtonarme, also gebogene Tonarme. Sie werden vorwiegend von Techno/House DJs verwendet, weil sie besonders robust und easy in der Handhabung sind. Lässt man das Vinyl lieber tanzen, eignet sich ein Tangential-Tonarm, also ein gerader Tonarm, besser. Dieser wird vor allem im Hip Hop Bereich eingesetzt und ermöglicht weniger Verzerrungen.

Der Antrieb für den richtigen Dreh

Ob deine Turntables was drauf haben, erkennst du auch an der Antriebstechnik, also der Art, wie der Teller sich dreht. Hier unterscheidet man vorwiegend den Direktantrieb und den Riemenantrieb. Beim Direktantrieb ist die Achse des Motors gleichzeitig die Plattenteller-Achse. Im Gegensatz zum Riemenantrieb, hier sind Teller und Motor mit einem Riemen verbunden.

Direktantrieb:

  • Schnelle Hochlaufzeit des Plattentellers (< 1 sec)
  • Widerstandsfähige Antriebsart
  • Kaum Geschwindigkeitsschwankungen

Riemenantrieb:

  • Guter Sound, da Vibrationen vermindert werden
  • Lange Hochlaufzeit des Plattentellers
  • Geringes Drehmoment

Fazit: Für Plattenakrobatik sind Turntables mit Direktantrieb besser geeignet!

Der perfekte Pitch

Mit dem Pitch-Controler kannst du die Geschwindigkeit des Plattentellers bestimmen. Das macht es dir möglich, Songs in unterschiedlicher Geschwindigkeit zu synchronisieren. Der Pitchbereich zeigt dabei an, wie schnell deine Musik abgespielt wird. Er wird in Prozent angegeben, was bedeutet: Je größer das angegebene Spektrum (z.B. +-50%), umso unterschiedlichere Tonlagen kannst du damit erreichen.

DJing mit Direktantrieb – ein Überblick

Plattenspieler mit DirektantriebOb Direktantrieb oder Riemenantrieb: die Art, wie dein Plattenteller in Bewegung gerät, entscheidet über Klangqualität und Handhabung. Das wichtigste, was du über diese Antriebsarten wissen musst, ist vor allem eines – im DJ-Bereich kommen fast ausschließlich Plattenspieler mit Direktantrieb zum Einsatz. Also ab an die Turntables!

Warum DJs Direktantrieb bevorzugen
Grundsätzlich gilt beim Kauf eines Plattenspielers: Es gibt selten ein „gut“ oder „schlecht“ bei den Merkmalen. Vielmehr gibt es ganz einfach Features und Bestandteile, die auf deine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das gilt auch für Plattenspieler mit Direktantrieb. Denn diese Antriebsart ist wie fürs professionelle DJing gemacht. Einer der größten Vorteile ist das hohe Drehmoment bei kleiner Drehzahl. Das heißt, die Platte schafft es schneller, zu beschleunigen und verursacht somit eine weniger verzerrte Geräuschkulisse. Die schnelle Hochlaufzeit ist eines der Merkmale, die ebenfalls einen klaren Pluspunkt darstellt.

Ohne Ausleiern, aber mit Ruckeln
Bei direktgetriebenen Plattenspielern ist der Motor direkt mit der Platte verbunden. Anders als beim Riemenantrieb ist also kein Gummiriemen oder ein Rad dazwischen. Der Vorteil dabei ist, dass hier kein Riemen sich ablösen oder ausleiern kann. Dafür kann durch die direkte Verbindung zwischen Motor und Platte allerdings mehr Vibration auf den Plattenteller übertragen werden, vor allem bei billigen Motoren. Störgeräusche sind hier als eher hörbar als bei Plattenspielern mit Riemenantrieb.

Plattenspieler mit Riemenantrieb

Schallplattenspieler mit RiehmenantriebNeben Motor, Tonabnehmer, Tonarm und Pitch-Spektrum entscheidet auch der Antrieb des Plattenspielers über guten oder schlechten Sound. Beim Riemenantrieb sind der Plattenteller und der Motor durch einen Riemen, meist aus weichem Gummi, getrennt. Das ist nicht nur eine simple Form des Antriebs, sondern auch eine der preisgünstigsten am Markt und wird daher von vielen Vinylfans bevorzugt. Was Plattenspieler mit Riemenantrieb drauf haben, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Diese Arten bringen das Vinyl zum Drehen

Grundsätzlich gibt es drei Antriebsarten, die den Plattenteller zum Laufen bringen: der Reibradantrieb, der Direktantrieb und der hier behandelte Riemenantrieb. Den Reibradantrieb könnt ihr guten Gewissens schon mal aus eurem Gedächtnis streichen – hier ist die Soundqualität zu gering. Beim Direktantrieb ist  die Antriebsachse des Motors gleichzeitig die Antriebsachse des Plattentellers. Anders als beim Riemenantrieb, denn hier besteht keine direkte Verbindung zwischen Motor und Teller.

Weniger Vibration, mehr Sound

Der größte Vorteil beim Riemenantrieb ist, dass durch die Isolation des Motors weniger Außengeräusch und Vibration an die Platte weiter geleitet werden können. Der Sound ist somit ruckelfreier und insgesamt als besser zu beurteilen. Ebenfalls von Vorteil ist es, dass man bei riemengetriebenen Geräten auch weniger teure Motoren einsetzen kann – im Gegensatz zu direktgetriebenen Plattenspielern.

Die Grenzen des Riemenantriebs

Einer der Nachteile des Riemenantriebs ist allerdings, dass der Riemen nach einiger Zeit ausleiern und abrutschen kann. Außerdem besitzen Geräte mit Riemenantrieb ein niedrigeres Drehmoment und eine höhere Hochlaufzeit. Für Plattenakrobatik eignet sich der Riemenantrieb ebenfalls weniger. Wer also seine Zeit mit Turntablism wie Scratching oder Juggling verbringen möchte, dem sei ein Plattenspieler mit Direktantrieb ans Herz gelegt. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Tonabnehmer – das Miniteil für maximalen Sound

TonabnehmerWas Vinyl-Profis bereits wissen: Der Tonabnehmer ist das kleine Ding, das am Tonarm drauf steckt. Obwohl die meisten Plattenspieler bereits einen haben, kann man mithilfe eines neuen Tonabnehmers für noch besseren Schall und Klang sorgen. Wer also seinem Plattenspieler die besten Töne entlocken will, sollte sich einen geeigneten Tonabnehmer zulegen.

Welcher Abnehmer für deine Bedürfnisse passt

Ein Tonabnehmer ist simpel aufgebaut: Er besteht aus einem Gehäuse, einem Wandler, einem Nadelträger und der Nadel selbst. Die Nadelspitze macht dabei den feinen Unterschied. Ist sie elliptisch geschliffen, tönen deine Sounds lauter. Außerdem ist mit elliptisch geschliffenen Nadeln ein höheres Frequenzspektrum möglich. Der Nachteil: Die Platte wird schneller abgenutzt. Bei sphärisch geschliffenen Nadeln hingegen kannst du mit dem Scratchen loslegen, denn hier wird die Scheibe weniger beansprucht.

MM oder MC – die Tonabnehmer Typen

Doch nicht nur der Schliff der Nadel sorgt für individuellen Soundcharakter. Man unterscheidet bei Tonabnehmern ebenfalls zwischen MM-Abnehmern (MM = moving magnet) und MC-Abnehmern (MC = moving coil). MM-Systeme werden häufiger verwendet, während MC-Abnehmer meist im High-End-Bereich zum Einsatz kommen.

Hier siehst du die beiden Systeme im Vergleich:

MM-Tonabnehmer

  • Funktionieren elektromagnetisch – der Magnet in der Nähe der Spule bewegt sich
  • Das Gewicht auf der Nadel ist höher als bei MC-Systemen
  • Erzeugt eine höhere Ausgangsspannung
  • Der Austausch der Nadel ist unabhängig vom Tonabnehmer möglich

MC-Tonabnehmer

  • Funktionieren elektrodynamisch – die Spule bewegt sich in einem Magnetfeld
  • Das Gewicht auf der Nadel ist geringer als bei MM-Abnehmern
  • Bei Abnutzung ist der Austausch des gesamten Tonabnehmers nötig
  • Sind qualitativ hochwertiger und für den High-End-Bereich konzipiert

Scheibenwischer: So reinigst du Schallplatten

Schallplattenwaschmaschine zum Schallplatten reinigenWer seine alte Vinylsammlung durchsieht, wird schnell erkennen: Die Scheiben sind oft verstaubt und schmutzig. Damit man die Platten allerdings nicht beschädigt, muss man bei der Reinigung einige Punkte beachten. Wir haben ein paar Tipps für dich zusammengestellt, mit deren Hilfe du den Wert und die Qualität deiner Schallplatten länger erhalten kannst!

Schluss mit Knacksen und Knistern

Zunächst einmal: Nimm dir ausreichend Zeit. Einmal feucht drüber wischen hilft deinen Platten nämlich kaum. Denn die Staubkörnchen haben sich meist tief in die Rillen festgesetzt und sorgen so für das berühmt berüchtigte Knistern und Rauschen beim Abspielen. Deshalb ist es wichtig, den feinen Staub aus den Tiefen der Rillen zu bekommen. Wie das geht? Mit einer Kohlefaserbürste. Das ist ein kleines Bürstchen speziell für Vinyl, das du in jedem Elektrofachgeschäft oder in Online-Shops wie Amazon erhältst. So geht’s: Geh mit der trockenen Bürste in kreisenden Bewegungen über die Platten – mit ganz sanftem Druck. Du wirst merken: Die Hintergrundgeräusche werden verschwunden sein!

Reinigungstipps für hartnäckige Fälle

Du hast deine Plattensammlung auf dem Flohmarkt gekauft oder gerade erst aus dem Keller geholt? Dann kann es sein, dass die Scheiben noch mehr Schmutz als gewöhnlich gelagerte Platten aufweisen. In diesem Fall empfiehlt es sich, destilliertes Wasser zusammen mit einigen Tropfen ölfreiem Spülmittel in eine Schüssel zu füllen und die Vinylscheiben darin einzutauchen. Beachte, dass dabei die Plattenmitte nicht nass wird! Nach ein paar Minuten trocknest du die Scheiben mit einem Geschirrtuch. Um sie trocken zu polieren ist ein Mikrofasertuch bestens geeignet – einfach in Richtung der Rillen wischen – und das Vinyl sieht aus und klingt wie neu.

Die Waschmaschine für Massenreinigungen

Wer wenig Zeit und Energie für die Reinigung per Hand hat oder dutzende von Schallplatten besitzt, dem sei eine Waschmaschine speziell für Vinylscheiben empfohlen. Diese sind zwar um einiges kostspieliger, funktionieren dafür umso bequemer und effizienter. Je nach Preislage läuft die Reinigung dabei teilweise oder voll automatisch ab. Für manche Geräte legt man schon mal ab 500 Euro aufwärts hin. Diese Investition zahlt sich also nur aus, wenn du im Besitz besonders vieler Platten bist oder diese auf dem Flohmarkt verkaufen möchtest. Was für jede Vinylplatte gilt: Eine Innenhülle – gibt es im Fachhandel zu erstehen – schützt deine gereinigten Platten zusätzlich zur Coverhülle vor zu starker Verschmutzung!