🏆 All-in-One-Testsieger

Qlearsoul HiFire X Test 2026

📅 Zuletzt aktualisiert: Juli 2026 | 📖 Lesezeit: ca. 12 Minuten
8,6/10
★★★★☆ 4,6 / 5 (Amazon, 208 Bewertungen)
Klangqualität
9,0
Verarbeitung
9,0
Bedienung
8,2
Ausstattung
8,8
Preis-Leistung
9,2
~340 € UVP
Bei Amazon ansehen *

* Affiliate-Link. Für dich aendert sich am Preis nichts.

Qlearsoul HiFire X im Test: Die komplette HiFi-Anlage in einem Karton

Der Qlearsoul HiFire X verfolgt einen anderen Ansatz als klassische Plattenspieler: Statt eines Einzelgeräts, das noch Verstärker und Lautsprecher benoetigt, liefert er ein komplettes HiFi-System — Plattenspieler, DSP-Vorverstärker und zwei ausgewachsene Regallautsprecher mit insgesamt 100 Watt RMS. In unserem Plattenspieler Test 2026 ist er damit die klare Empfehlung für alle, die ohne Bastelei sofort in die Vinyl-Welt einsteigen möchten.

Was den HiFire X von den unzaehligen Koffer- und Retro-Plattenspielern unterscheidet, sind die echten Stereo-Komponenten: Jeder der beiden Lautsprecher arbeitet mit einem 5,3-Zoll-Tieftoener und einem 1,5-Zoll-Seidenkalotten-Hochtoener — eine Bestueckung, wie man sie sonst nur bei separaten HiFi-Boxen findet. Dazu kommen zwei analoge VU-Meter mit bernsteinfarbener Beleuchtung, ein CNC-gefraestes Aluminium-Bedienfeld und ein Tonabnehmer von Audio-Technica.

Mit 8,6 von 10 Punkten erreicht der Qlearsoul HiFire X die höchste Wertung aller All-in-One-Systeme in unserem Testfeld. Ob das rund 340 Euro teure Komplettpaket auch für dich die richtige Wahl ist, klaeren wir in diesem ausführlichen Testbericht.

Lieferumfang

Qlearsoul liefert den HiFire X in einem doppelten Karton mit vorbildlicher Polsterung. Bei einem Gesamtgewicht von rund 16 Kilogramm ist das auch noetig — der Grossteil entfaellt auf die beiden massiven Regallautsprecher.

Im Karton befinden sich der Plattenspieler mit Riemenantrieb, die beiden Regallautsprecher, farblich markierte Lautsprecherkabel, ein RCA-Kabel, das 21V-Netzteil mit 5000 mA, der Plattenteller mit Riemen, das Gegengewicht für den Tonarm sowie eine Staubschutzhaube. Eine verstaendliche, bebilderte Anleitung führt durch den Aufbau — nach etwa zehn Minuten laeuft die erste Platte.

Einziger Kritikpunkt am Lieferumfang: Die mitgelieferten Lautsprecherkabel sind relativ kurz. Wer die Boxen weiter auseinander stellen möchte, sollte laengere Kabel einplanen — Standard-Lautsprecherkabel aus dem Zubehoerhandel passen problemlos. Mehr zum Thema Kabel findest du in unserem Ratgeber Plattenspieler Kabel.

Design & Verarbeitung

Optisch spielt der Qlearsoul HiFire X die Retro-Karte — und zwar überzeugender als die meisten Konkurrenten. Die Gehäuse in Walnuss-Holzoptik, das gebuerstete Aluminium-Frontpanel und die beiden analogen VU-Meter erinnern an klassische Studioausruestung der 60er bis 80er Jahre. Im Wohnzimmer ist das System ein echter Hingucker.

Die Verarbeitungsqualität liegt spuerbar über der Preisklasse. Das Bedienfeld ist aus einem massiven Aluminiumblock CNC-gefraest, die Drehregler laufen geschmeidig und mit praezisem Widerstand. Sogar die Schrauben sind im goldenen Ton auf das Frontpanel abgestimmt — solche Details zeigen, dass hier mit Liebe konstruiert wurde.

Die beiden Regallautsprecher sind schwer, stabil und stehen sicher auf ihren Fuessen. Die Lautsprechergehäuse aus Holzwerkstoff schwingen kaum mit und liefern damit die Grundlage für den sauberen Klang. Im direkten Vergleich mit den Plastik-Boxen vieler Kompaktanlagen — etwa aus unserem Ratgeber Kompaktanlage mit Plattenspieler — wirkt der HiFire X eine ganze Klasse erwachsener.

Die VU-Meter sind dabei mehr als nur Show: Die analogen Zeiger reagieren in Echtzeit auf Lautstärke und Signalstärke und geben dem Musikhoeren eine visuelle Dimension. In Kombination mit der bernsteinfarbenen Beleuchtung entsteht eine Atmosphäre, die kein Streaming-Lautsprecher bieten kann.

Klangqualität im Test

Hier trennt sich der HiFire X endgueltig von der Kompaktanlagen-Konkurrenz. Die Kombination aus 50 Watt RMS pro Kanal, echten Zwei-Wege-Lautsprechern und DSP-Vorverstärker liefert einen Klang, der an separate HiFi-Ketten heranreicht — und das aus einem einzigen Karton.

Die 5,3-Zoll-Tieftoener erzeugen einen satten, punchigen Bass, der auch bei höheren Lautstärken nicht droehnt. Die 1,5-Zoll-Seidenkalotten-Hochtoener zeichnen Höhen fein und ohne Schaerfe. Stimmen kommen warm und natürlich, Jazz-Pressungen ebenso wie aktuelle Rock-Alben werden mit Energie und Waerme wiedergegeben. Ein 30-Quadratmeter-Wohnzimmer fuellt das System bereits bei etwa 30 Prozent Lautstärke — Reserven sind reichlich vorhanden.

Der integrierte DSP-Vorverstärker ist das heimliche Highlight: Er passt das EQ-Profil intelligent an die jeweilige Quelle an. Vinyl über den Phono-Eingang klingt anders abgestimmt als Bluetooth-Streaming oder ein Line-In-Signal — jede Quelle bekommt ihr optimales Klangprofil. Das Ergebnis: Auch Bluetooth-Streams von Spotify oder Amazon Music behalten das warme, analoge Feeling, das man von Vinyl kennt.

Als Tonabnehmer kommt der bewaehrte Audio-Technica AT3600L zum Einsatz — ein Moving-Magnet-System, das auch bei deutlich teureren Plattenspielern verbaut wird und für detailreiche Wiedergabe ohne Brummen oder Rauschen sorgt. Die Nadel ist austauschbar; wer später upgraden möchte, findet in unserem Ratgeber Plattenspieler Tonabnehmer die passenden Optionen.

Der Riemenantrieb mit Wechselstrommotor laeuft konstant und mit minimalen Gleichlaufschwankungen. Zwei Geschwindigkeiten (33 1/3 und 45 RPM) decken die gesamte LP- und Single-Sammlung ab. Wer seine Platten vor dem ersten Hoeren reinigen möchte, findet in unserem Ratgeber Schallplatten reinigen die besten Methoden.

Einen Punkt sollte man kennen: Eine getrennte Regelung für Baesse und Höhen gibt es nicht — der DSP uebernimmt die Abstimmung automatisch. In unserem Test war das nie ein Problem, da die Abstimmung ab Werk ausgezeichnet gelungen ist. Wer aber gerne selbst am Equalizer dreht, wird diese Möglichkeit vermissen.

Bedienung

Der Aufbau des HiFire X ist auch für Einsteiger problemlos machbar: Plattenteller und Riemen auflegen, Gegengewicht am Tonarm befestigen, Lautsprecher mit den farblich markierten Kabeln anschliessen — nach rund zehn Minuten ist das System spielbereit. Für die Grundeinstellungen hilft unser Ratgeber Plattenspieler einstellen.

Im Alltag ist die Bedienung angenehm klassisch: Einschalten, Eingang waehlen (Phono, Bluetooth oder Line-In), Lautstärke am griffigen Aluminium-Regler einstellen. Auf App-Steuerung oder Fernbedienung hat Qlearsoul bewusst verzichtet — das manuelle Bedienen gehoert zum analogen Erlebnis dazu, kann aber für Komfort-Fans ein Minuspunkt sein.

Der Tonarm laeuft geschmeidig, die Auflagekraft laesst sich über das Gegengewicht fein einstellen. Eine Auto-Stop-Funktion stoppt den Teller am Plattenende automatisch und schont damit Nadel und Vinyl. Den Tonarm selbst muss man von Hand zurückführen — wer eine echte Vollautomatik sucht, ist beim Sony PS-LX310BT oder Audio-Technica AT-LP60X besser aufgehoben.

Die Bluetooth-Kopplung funktioniert unkompliziert über den Eingangswahlschalter: Bluetooth-Modus waehlen, Smartphone verbinden, streamen. Im Test lief die Verbindung stabil und ohne Aussetzer.

Ausstattung & Anschluesse

Die Ausstattungsliste des HiFire X ist für ein All-in-One-System aussergewoehnlich: echter DSP-Vorverstärker, Bluetooth-Streaming, RCA-Anschluesse in beide Richtungen und austauschbarer Marken-Tonabnehmer.

AntriebsartRiemenantrieb (Wechselstrommotor)
Geschwindigkeiten33 1/3, 45 RPM
TonabnehmerAudio-Technica AT3600L (MM, austauschbar)
Lautsprecher2x 50W RMS (5,3" Tieftoener + 1,5" Seidenkalotte)
VorverstärkerDSP mit quellenabhaengigen EQ-Profilen
BluetoothJa (Streaming-Empfang)
AnschluesseRCA Line-In, RCA Line-Out
VU-Meter2x analog, beleuchtet
Auto-StopJa (Teller stoppt am Plattenende)
Stromversorgung21V / 5000 mA Netzteil (105W)
Gewicht (System)ca. 16 kg
MaterialHolz, Aluminium (CNC-gefraest), Kunststoff

Besonders flexibel machen den HiFire X die beiden RCA-Anschluesse: Über den Line-Out laesst sich der Plattenspieler an eine bestehende Anlage anschliessen, über den Line-In nutzen externe Geräte wie CD-Player oder Streamer die kraeftigen 100-Watt-Lautsprecher mit. Das System kann also mit den Anspruechen mitwachsen — ein Punkt, den kaum ein anderes Komplettsystem bietet.

Was fehlt: ein USB-Ausgang zur Digitalisierung der Plattensammlung. Wer seine Vinyl-Schaetze als Dateien sichern möchte, findet in unserem Ratgeber Plattenspieler digitalisieren passende Alternativen wie den Audio-Technica AT-LP120XUSB.

Vorteile & Nachteile

✓ Vorteile

  • Komplettes HiFi-System — keine Zusatzgeräte noetig
  • 2x 50W RMS Regallautsprecher mit echtem Stereo-Klang
  • DSP-Vorverstärker mit quellenabhaengiger EQ-Anpassung
  • Audio-Technica AT3600L Tonabnehmer (austauschbar)
  • Retro-VU-Meter mit Beleuchtung als Design-Highlight
  • CNC-gefraestes Aluminium-Bedienfeld, top Verarbeitung
  • Bluetooth-Streaming + RCA Line-In/Out
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (4,6★ bei Amazon)

✗ Nachteile

  • Keine getrennte Bass-/Höhen-Regelung
  • Mitgelieferte Lautsprecherkabel relativ kurz
  • Keine Fernbedienung, keine App-Steuerung
  • Tonarm muss manuell zurückgeführt werden
  • Kein USB-Ausgang zur Digitalisierung
  • Braucht Stellplatz für zwei separate Boxen

Für wen ist der Qlearsoul HiFire X geeignet?

Der HiFire X ist die ideale Wahl für alle, die ohne Vorkenntnisse und ohne Zusatzkosten in die Vinyl-Welt einsteigen möchten — und dabei keinen Kompaktanlagen-Klang akzeptieren wollen. Statt Plattenspieler, Verstärker und Boxen einzeln zu kombinieren, bekommt man hier ein aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem, das sofort funktioniert. Für Einsteiger empfehlen wir ergaenzend unseren Ratgeber Plattenspieler für Anfaenger.

Auch als Geschenk hat sich der HiFire X in unserem Umfeld bewaehrt: Ein Karton, zehn Minuten Aufbau, fertig ist die komplette Anlage. Die Retro-Optik mit VU-Metern kommt dabei generationsuebergreifend an.

Wer bereits einen Verstärker und gute Lautsprecher besitzt, braucht das Komplettpaket dagegen nicht — hier bieten Einzelgeräte wie der Audio-Technica AT-LP120X oder der Pro-Ject Debut Carbon EVO mehr Aufruestungspotenzial. Und wer maximalen Bedienkomfort mit Vollautomatik sucht, ist beim Sony PS-LX310BT richtig.

Preislich sitzt der HiFire X mit rund 340 Euro genau zwischen den einfachen All-in-One-Geräten (150 bis 250 Euro) und einer separaten Einsteiger-HiFi-Kette (ab 600 Euro). Einen Überblick über alle Systeme mit integrierten Lautsprechern gibt unser Ratgeber Plattenspieler mit Lautsprechern.

Fazit: Das beste All-in-One-System im Test

Der Qlearsoul HiFire X ist das überzeugendste Komplettsystem in unserem Testfeld — und die Antwort auf eine Frage, die uns Leser immer wieder stellen: „Welchen Plattenspieler mit Lautsprechern soll ich kaufen, ohne dass es nach Kofferradio klingt?“ Die Kombination aus echten Zwei-Wege-Regallautsprechern, DSP-Vorverstärker und Audio-Technica-Tonabnehmer liefert einen Klang, der separate Einsteiger-Anlagen erreicht.

Dazu kommen die aussergewoehnliche Verarbeitung mit CNC-Aluminium-Panel und Walnuss-Optik, die stimmungsvollen VU-Meter und die Flexibilität durch RCA-Ein- und Ausgaenge. Die Schwaechen — kurze Lautsprecherkabel, keine Klangregelung, keine Fernbedienung — sind angesichts des Gebotenen verschmerzbar.

Mit 8,6 von 10 Punkten und dem Praedikat All-in-One-Testsieger ist der Qlearsoul HiFire X unsere klare Empfehlung für alle, die das Beste aus der Komplettsystem-Welt suchen, ohne gleich tausend Euro für Einzelkomponenten auszugeben.

~340 € UVP
Bei Amazon ansehen *

* Affiliate-Link. Für dich aendert sich am Preis nichts.

Das könnte dich auch interessieren

Häufige Fragen

Nein. Der HiFire X ist ein komplettes HiFi-System. Die beiden mitgelieferten Regallautsprecher mit je 50 Watt RMS und der integrierte DSP-Vorverstärker machen zusätzliche Geräte überflüssig. Wer möchte, kann über den RCA-Line-Out trotzdem einen externen Verstärker anschliessen — mehr dazu im Ratgeber Plattenspieler an Verstärker anschliessen.

Ja. Neben der Vinyl-Wiedergabe streamt der HiFire X auch kabellos per Bluetooth, zum Beispiel von Spotify oder Amazon Music. Der DSP-Vorverstärker passt das EQ-Profil automatisch an die jeweilige Quelle an. Weitere Bluetooth-Modelle zeigt unser Ratgeber Plattenspieler mit Bluetooth.

Qlearsoul verbaut den bewaehrten Audio-Technica AT3600L, einen Moving-Magnet-Tonabnehmer, der auch bei deutlich teureren Plattenspielern zum Einsatz kommt. Die Nadel ist austauschbar — Upgrade-Optionen zeigt unser Ratgeber Plattenspieler Tonabnehmer.

Das Gesamtsystem wiegt rund 16 Kilogramm, wovon der Grossteil auf die beiden massiven Regallautsprecher entfaellt. Jeder Lautsprecher hat einen 5,3-Zoll-Tieftoener und einen 1,5-Zoll-Seidenkalotten-Hochtoener. Man sollte also etwas Stellflaeche einplanen — dafür bekommt man echten Stereo-Klang statt Kompaktanlagen-Sound.

Ja. Am Plattenende stoppt der Teller automatisch, was Nadel und Vinyl schont. Den Tonarm muss man allerdings von Hand zurückführen. Eine echte Vollautomatik bieten der Sony PS-LX310BT oder der Audio-Technica AT-LP60X.

Ja. Über den RCA-Line-Out laesst sich der Plattenspieler an einen vorhandenen Verstärker oder Aktivboxen anschliessen. Umgekehrt können über den RCA-Line-In auch externe Geräte wie CD-Player oder Streamer die mitgelieferten 100-Watt-Lautsprecher nutzen.

Weiterführende Informationen: Alle All-in-One-Systeme vergleichen wir im Ratgeber Plattenspieler mit Lautsprechern. Guenstigere Alternativen zeigt Plattenspieler unter 300 Euro. Einsteiger-Tipps gibt es unter Plattenspieler für Anfaenger. Tipps zur Plattenpflege findest du unter Schallplatten reinigen.